Autohaus LiewersUnser Unternehmen

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    1948Nordhoff

     

     

     

     

     

     

     

    1000 Kilometer entfernt, werden auch in Wolfsburg die Weichen neu gestellt. Im Krieg wurde dasVolkswagenwerk zu zwei Dritteln zerbombt. Von der britischen Besatzungsmacht wurde Major Ivan Hirst zum Leiter

    des Werkes bestellt. Er bemüht sich um Aufträge der britischen Regierung und verhindert so den Abtransport der Fertigungsmaschinen. 1947 erlauben die Alliierten die Wiederaufnahme der Produktion des Käfers. Mit Heinrich Nordhoff wird ein erfolgreicher Techniker zum Generaldirektor des Volkswagenwerkes bestellt. Der Anlauf der Produktion ist steinig, es fehlt an allem und jedem.

    Heinrich Nordhoff und Alfred Liewers kannten sich seit Jahren. Das Projekt Volkswagen interessiert Liewers brennend. Mehrmals reist er nach Wolfsburg. Die Schwierigkeiten bei der Produktion waren immens, an Export wollte niemand denken. Von seiner vierten Fahrt brachte er einen dürftigen Prospekt mit nach Hause. Der Beweis, dass dieses Auto tatsächlich im Entstehen ist.

    Etwa zur selben Zeit nimmt Ferry Porsche, Sohn des genialen Konstrukteurs Ferdinand Porsche, dem Vater des Volkswagens, Verhandlungen mit Nordhoff auf. Die Themen sind umfangreich: Lizenzgebühr für jeden gebauten Volkswagen, Genehmigung zum Bau eines Sportwagens mit Käferteilen in Stuttgart (dem Porsche 356) und dessen Vertrieb über ein zukünftiges VW-Händlernetz, Vereinbarungen über Technikleistungen des Porsche Konstruktionsbüros für Wolfsburg und einen VW Generalimporteursvertrag für Österreich.

    Alfred Liewers erinnert sich: „Als ich mit dem ersten österreichischen Volkswagenvertrag in der Tasche nach Wien zurückkehrte, hatte ich neben einem sonst eher dürftigen Gepäck einen Berg von Ideen, Plänen, Projekten und Erwartungen mitgebracht. Sie betrafen alle jenes legendäre Automobil, den Volkswagen, den viele nur vom Hörensagen kannten“. Noch im selben Jahr werden die ersten acht Käfer per Achse von Wolfsburg nach Wien geholt. Der Einsatz hat sich gelohnt.                                                                         Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis der fünften Wolfsburgreise umso erstaunlicher. Es hatte sicher großen Verhandlungsgeschickes bedurft, dass Alfred Liewers noch 1948 vom  Volkswagenwerk einen Großhandelsvertrag für Wien, Niederösterreich und das  Burgenland

  2. Alfred

    1947Das Autohaus Liewers

    wurde 1947 von Ing. Alfred Liewers gegründet. Zwei Jahre nach Ende des großen Krieges gab es praktisch nichts. Lebensmittel waren rationiert, Benzin gab es nur gegen Bezugsscheine. Die Trümmer der Bombenruinen wurden mit bloßen Händen weggeräumt.

    Dennoch war es keine traurige Zeit. Man war froh, dass der Krieg überstanden war. Alfred Liewers, damals bereits über 60, glaubte an die Zukunft. Und an die Zukunft des Automobils. Glaubte daran, dass es bald wieder besser würde. Nach der Erfüllung der Grundbedürfnisse kommt der Wunsch nach Mobilität. Er begann sein Lebenswerk neu zu planen und gründete sein Autohaus.